Schwitzhüttenfeuer
»Jedes Ding ist mit jedem Ding verbunden. Es gibt keine Separation oder Trennung. Alles ist mit allem verbunden.«

Definition Zeremonie

Eine Zeremonie – so wie wir sie verstehen – hat vor allem: eine Absicht. Für jede Zeremonie beantworten wir im Voraus die Frage: Wozu soll diese Zeremonie dienen?
Ist die Absicht formuliert, wählen wir eine passende Form, den Ort und die Zeitdauer. So hat jede Zeremonie einen klaren Beginn und einen definierten Abschluss.
Die Zeremonie ist damit ein in Schönheit gestalteter, zeitlich begrenzter Erfahrungsraum, in dem lustvoll und mit Freude Neues gelernt, Wesentliches erkannt und Tatsächliches erfahren wird. Grundabsicht all unserer Zeremonien ist die Unterstützung des eigenen Vorankommens auf dem je eigenen Lebensweg hin zu grösserer Ganzheit, zu Heilsein und Wohlbefinden im Körper, im Geiste, in der Seele und im sozialen Lebensumfeld.

Schamanische oder Natur-Zeremonien

Diese Zeremonien haben einen sehr alten und erprobten Erfahrungshintergrund. Wir zählen sie zu dem "Wissen, das funktioniert". Sie bedienen sich der elementaren Natur. "Mutter Natur" ist unsere Gesprächspartnerin – und mehr noch: unsere Lehrerin. Dazu gehen wir oft "nach Draussen".

Das Feld des Schamanismus

Die schamanische Arbeit kann verstanden werden als "die Beziehung zum grossen Ganzen wieder herzustellen".

Medizinrad

Um die universellen Zusammenhänge des Lebens zu veranschaulichen, besteht das Medizinrad aus acht Himmelsrichtungen und einem Zentrum. Der Verlauf und die unterschiedlichen Attribute des Medizinrades unterscheiden sich je nach Kulturkreis, die Kernessenzen sind jedoch immer die gleichen. Die Medizinräder mit denen wir arbeiten, stammen von verschiedenen Indianerstämmen Nordamerikas und sie enthalten auch einige Elemente von Swift Deer, Sun Bear und Wabun.

Prozessorientierte-Zeremonien

In diesen Zeremonien begleiten wir Menschen uns gegenseitig. Wir schulen unser Bewusstsein für ablaufende Prozesse und unsere Sensitivität, meist in Zweiergruppen, teilweise auch alleine mit "Inner work". Lassen wir uns darauf ein, so werden diese Sequenzen zu wertvollen Erfahrungen, die Wirkung im Alltag entfalten.

Das Feld der Prozessorientierten Psychologie

Prozessarbeit wurde in der 1970er und 1980er Jahren von Dr. Arnold Mindell, einem Physiker und ehemaligen Lehranalytiker des C.G.Jung-Instituts und seinen Mitarbeitenden in Zürich entwickelt. Ihre Wurzeln liegen in der Psychologie C.G. Jungs, in der modernen Physik sowie im Taoismus und Schamanismus.

Mediale Zeremonien

In diesen Zeremonien schulen wir mit ausgewählten Methoden unsere Medialität. Damit öffnen wir uns für jene Aspekte unserer umfassenden Wirklichkeit, welche nicht unseren sinnlich erfahrbaren Welten angehören. Hierbei treten wir nicht in einen Dialog ein, sondern haben die Absicht, Sprachrohr zu sein.

Assoziierte Grossgruppen-Zeremonie



Infoveranstaltung Sa 25. Mai 2019

Infoveranstaltung für Erstjahres-Teilnehmer*innen des Lebenstanzes 2019 und anschliessende Pfeifenzeremonie mit Trancereise für das eigene Schild oder den Trommelschlegel. Beide Teile der Veranstaltung sind auch für Menschen offen, die den Lebenstanz bereits kennen. Wo: 9542 Münchwilen, TG Unkostenbeitrag: CHF 30.- Informationsveranstaltung, CHF 30.- Trancereise, oder beides zusammen CHF 50.- Anmelden bis 18. Mai 2019

Lebenstanz

Der 27. Lebenstanz ist "unsere" Grossgruppenzeremonie. Wir habe diese einige Jahre geleitet und unterstützen und begleiten sie weiterhin. Mit ca. 150 Menschen tanzen wir drei Tage für das Heilsein von Grossmutter Erde und dafür, dass wir Menschen im Einklang mit ihr leben. Wir tanzen für Frieden und dafür, dass Frauen und Männer aller Rassen, Kulturen und Religionen in Achtung und Schönheit zusammenkommen und voneinander lernen können. Wir tanzen für uns selbst, für unsere Freunde, Familien, Ahnen, für alle, die wir lieben. www.lebenstanz.info

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